
Samsung GX20
von Jan Metzmacher
Das vierte Modell aus der Spiegelreflexserie von Samsung beeindruckt mit einer kleinen Superlative, denn die GX20 hält in ihrer Klasse den Rekord in der Auflösung. Doch nicht nur der ungewöhnlich hohe Wert von 14,6 Millionen Pixel erstaunt, die der CMOS-Sensor effektiv auflöst. Auch sonst hat sie einiges zu bieten.
Ein Arbeitstier
Mit 14,6 Millionen Pixel
Damit bietet der neue Sensor im APS-C Format die aktuell höchste Pixeldichte. Es wird allerdings nicht nur die derzeit höchste Auflösung auf dem Markt erreicht, sondern sie ist recht energieeffizient, rauschfrei und schnell. Nicht nur der Sensor wurde neu entwickelt, sondern auch der Bildprozessor, der für die Weiterverarbeitung der Daten zuständig ist.
Schlechte Lichtverhältnisse können durch eine hohe Empfindlichkeit bis zu ISO 6400 ausgeglichen werden. Bei dem Vorgänger war es nur möglich, bis zu ISO 1600 zu gehen. Eine ISO-100 Einstellung werden Fotografen jedoch nicht finden. Nicht nur die hohe Empfindlichkeit hilft dem Fotografen bei einer schwierigen Lichtsituation brauchbare Aufnahmen zu machen, sondern auch der beweglich gelagerte CMOS-Chip. Somit sollen bis zu vier Belichtungsstufen kompensiert werden.

Samsung GX20
Informationen und Fotos werden auf dem 2,7 Zoll TFT-Display angezeigt, der eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten verfügt. Als erste DSRL von Samsung verfügt die GX20 über eine Live-View Anzeige, die bis zu drei Minuten am Stück angezeigt werden kann. Sofern der Fotograf lieber den Pentaprisma-Sucher nutzen will, wird ihm hier eine Bildfeldabdeckung von 95% eröffnet.
Die GX20 verfügt über einen 11-Punkte Autofokus, wovon neun Kreuzsensoren sind. Der Autofokus arbeitet auch bei Motiven in besonders naher oder in besonders weiter Entfernung sehr verlässlich. Die links und rechts zusätzlich zu den Kreuzsensoren angeordneten Messfelder bieten dem Fotografen eine zusätzliche Flexibilität bei der Schärfesteuerung.
Die Verschlusszeit kann zwischen 30 und 1/4000 Sekunde gewählt werden. Eine Bulb-Funktion wird natürlich auch angeboten. Zu bemängeln ist nur die geringe Anzahl von Bildern, welche die Kamera in einer Serienbildaufnahme aufnehmen kann. Laut Samsung schafft die GX20 nur 3 JPG-Bilder pro Sekunde. Dies allerdings solange, bis die Karte voll ist. Im RAW Modus können maximal 9 Aufnahmen in Serie gemacht werden (eine schnelle Speicherkarte vorausgesetzt), danach werden die Aufnahmen zunächst zwischengespeichert.

Samsung GX20 – Objektive
Für die Fotografie im Studio ist die GX20 auch geeignet. Mit einem X-Sync-Anschluss können mit Hilfe eines Kabeln die Studioblitzanlagen angesteuert werden. Fotografen nehmen jedoch meistens einen Funk- oder Infrarot Empfänger, der an dem integrierten Blitzschuh montiert werden könnte. Ein eingebauter Blitz (LZ 13/ISO 200) ist natürlich auch vorhanden.
Erwähnenswert sind die Silikondichtungen, die an 72 Stellen das 710 Gramm schwere Gehäuse der GX20 vor Staub und Spritzwasser schützen. Um der hohen Auflösung der Kamera gerecht zu werden, wurde zeitgleich das Objektiv D-Xenon 18-55mm 1:3,5-5,6 entwickelt. Kamera und Objektiv sollen laut Samsung ab April zur Verfügung stehen. Bisher ist noch kein Preis bekannt.
Weitere Informationen zur Kamera erhalten Sie auf der Website von Samsung
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2 Kommentare zu Samsung GX20
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Canon EOS 450D – The Reaction
Am 24. Januar 2008 um 16:16 Uhr
[…] Verschlusszeit kann wie z. B. bei der Samsung GX20 zwischen 30 und 1/4000 Sekunde gewählt werden. Eine Bulb-Funktion wird natürlich auch […]
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R. Ferget
Am 22. August 2008 um 23:19 Uhr
ich hab mich letztendlich für eine samsung gx20 entschieden. ausschlaggebend war das preis-leistungsverhältuis welches bei der gx20 einfach besser ist. außerdem zielt die gx20 in den profibereich, die eos450 ist doch eher eine einsteigerknipse ohne gescheiten bildstabilisator.
ein tipp: nehmen sie mal eine gx-20 und eine canon in die hand, da wirkt eine canon einfach billig.
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